Download: Alles über PV-Anlagen für den Balkon als PDF

Vorschaubild: PV auf BalkonienSehr kleine Photovoltaikanlagen bestehend aus nur einem Modul mit angeschraubtem Wechselrichter zum einfachen Einstecken in eine beliebige Steckdose entwickelten sich im letzten Jahr zu einem kleinen Trend. Auch für BHKW-Betreiber ist die Versuchung groß, mit solch einer Anlage die geringere Stromerzeugung ihres BHKW im Sommer zu überbrücken. Doch wie steht es um die Sicherheit dieser Anlagen, was ist bei der Installation zu beachten und lohnt sich die Investition überhaupt?

Diesen Fragen ist unser Redakteur Louis-F. Stahl in einem Artikel für die vom Bund der Energieverbraucher herausgegebene Zeitschrift Energiedepesche nachgegangen. Das Fazit ist eindeutig: Viele der momentan erhältlichen Anlagen haben eklatante Sicherheitsmängel und sind nicht wirtschaftlich. Interessenten sollten darauf achten, dass sichere Anschlüsse hergestellt werden, passende Leitungsschutzschalter sowie ein Netz- und Anlagenschutz installiert werden. Bei der Beachtung dieser Sicherheitsmindeststandards liegen die spezifischen Kosten von den „Plug-In-Anlagen“ jedoch teilweise weit über denen von Dachanlagen. Selbst bei nur kleinen Dachflächen ist die Investition in eine solide Dachanlage – und sei sie noch so klein – oftmals die bessere Entscheidung. (sus)

Download: Photovoltaik auf Balkonien als PDF herunterladen

 

One Response to Download: Alles über PV-Anlagen für den Balkon als PDF

  1. Robert Beckers sagt:

    Hallo Experten,
    ich habe vor zwei Jahren ein 195 Watt Dachmodul gekauft. Dieses lädt über einen selbstgebauten
    Laderegler einen 12V Bleiakku. Bei Bedarf kann ich den Strom über einen DC-AC-Wandler ins
    Hausnetz einspeisen. Ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz ist nicht mehr vorhanden.
    Im Sommer liefert die Sonne ausreichend Energie dafür. Das lohnt sich also.
    Als nächsten Schritt beabsichtige ich noch zwölf weitere Module zu installieren. Mit diesem Strom
    lade ich keine Akkus, sondern heize damit, mit elektr. Heizspiralen, den von mir selbst entwickelten
    Schmelzwärmespeicher bis auf 160°C auf. Bei Bedarf kann ich die Wärme in einem von mir ent-
    wickelten ORC-Wandler, mit einem Wirkungsgrad von ca. 20%, wieder in Strom zurückumwandeln.
    Da die Wärme aus dem Schmelzwärmespeicher vor allem im Winter genutzt würde, wäre die bei der Zurückumwandlung in Strom entstehende Abwärme zu Heizzwecken nutzbar. Auch im Winter würde die
    Anlage bei Sonnenschein noch genügend Energie zum nachladen liefern. Ob Solarthermiekollek-
    toren im Winter noch eine Ladetemperatur von 200°C liefern ist fraglich.
    Ein nachladen des Wärmespeichers mit einem Gasbrenner wäre natürlich auch möglich.
    Selbstverständlich könnte für die Speicherung von Photovoltaikstrom ein teurer Großakku eingesetzt
    werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.