Reindl plant ein Nano-BHKW für den Betrieb mit Heizöl

Reindl Maschinenbau Logo (Grafik: Reindl Maschinenbau GmbH)Das Unternehmen Reindl Maschinenbau aus Glonn bei München fertigt bereits seit vielen Jahren neben Sondermaschinen und Montageanlagen ein bekanntes Mikro-Blockheizkraftwerk in der Dachsklasse für den Betrieb mit Heizöl. Wie die BHKW-Infothek erfahren hat, befindet sich ein Nano-BHKW mit etwa 1,5 kW Leistung für Heizöl in der Entwicklung und könnte bereits nächstes Jahr auf den Markt kommen.

Das Nano-BHKW von Reindl hat sich bereits auf dem Prüfstand bewährt und wird derzeit in einem Feldtest bei Kunden in direkter Nähe zum Werk in Glonn getestet. Sollte die weitere Erprobung in der Praxis in der kommenden Heizperiode erfolgreich verlaufen, könne eine Markteinführung bereits 2013 erfolgen, berichtete ein Reindl Mitarbeiter im Gespräch mit der BHKW-Infothek. Allerdings stehe die Produktqualität an oberster Stelle und man habe sich keinen Termin gesetzt, so der Mitarbeiter weiter. Eine Einführung sei daher auch erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

Neben einer elektrischen Leistung von etwa 1,5 kW soll das Nano-BHKW eine thermische Leistung von etwa 5 kW aufweisen. Herzstück der Neuentwicklung ist, wie auch bei dem größeren Mikro-BHKW BK07/H, ein wassergekühlter Kubota Industriemotor. Eine moderne und kommunikative Steuerung soll das neue BHKW auch für Endverbraucher leicht bedienbar machen und dem Kundendienst einen Zugriff aus der Ferne ermöglichen.

Das Projekt befindet sich jedoch noch im Entwicklungsstadium und bedürfe weiterer Entwicklung und Langzeittests. BHKW-Interessenten mögen daher bitte von Anfragen bei Reindl absehen und die Vorstellung des fertigen Produktes abwarten, bat der Reindl Mitarbeiter abschließend im Gespräch mit der BHKW-Infothek.

(Titelgrafik: Reindl Maschinenbau GmbH)

 

6 Responses to Reindl plant ein Nano-BHKW für den Betrieb mit Heizöl

  1. Michael sagt:

    Öl..?!? Was soll das den??

  2. Hans Hans sagt:

    Naja, wo noch Heizöl eingebaut ist und der Strom nahezu komplett selbst verbraucht wird ist Heizöl schon noch eine brauchbare Sache. Bei kleinen Mengen ist Flüssiggas auch nicht besonders günstig und wer kein Erdgas bekommen kann, der muss eines von beidem nehmen 🙁

  3. Jens sagt:

    Manchmal muss man sich echt an den Kopf fassen…und gucken, ob er überhaupt noch da ist (-:

  4. Lex Luger sagt:

    Hallo,
    ich interessiere mich für den Einbau eines BHKW und lese seit einiger Zeit Kommentare, um einen geeigneten Hersteller herauszufinden. – Dabei bin ich genau der, der Heizöl bereits im Keller lagert, 7.500l/a braucht und einen Stromverbrauch von ca. 16.000 KWh/a hat (incl. Geschäft). Muss ich mich jetzt an den Kopf fassen oder macht es doch Sinn ?
    Nach dem, was ich hier bisher gelesen habe, scheint Reindl etwas Zuverlässiges zu bauen, über den Dachs lese ich viele Ausfälle und schlechten Service……….
    Wer kann mir Erfahrungen weitergeben – Danke und Gruß

  5. Koschi sagt:

    Heizöl ist teuer und die Wartung sowie Instandhaltung der BHKW dafür ebenfalls. Sollte Erdgas verügbar sein ist umsteigen dringend angesagt. Zu den Reindl-BHKW gab es auch schon viele negative Betreiberberichte im BHKW-Diskussionsforum. Außer dem Dachs gibt es in der Leistungsklasse allerdings auch keine Alternative. Ich würde es mit Heizöl lassen…

  6. Heiko sagt:

    Mittlerweile greifen immer mehr auf die Möglichkeit von Erdgas zurück. Ist doch auch verständlich, denn preislich ist es halt immer noch günstiger als Heizöl.

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