ISH15: Preisrutsch der Viessmann Brennstoffzelle Vitovalor 300-P und Markteinführung der Hexis Galileo 1000 N

ISH 2015: Viessmann Hexis Galileo 1000 NViessmann ist mit den beiden Stirlingthermen Vitotwin 300-W und Vitotwin 350-F bereits 2011 in das Geschäft mit stromerzeugenden Heizungen eingestiegen und war mit der Vitovalor 300-P im April 2014 der erste große Heiztechnikanbieter, der Brennstoffzellen außerhalb von geschlossenen Feldtests in sein reguläres Sortiment aufgenommen hat. Für Absatzrekorde dürfte die Vitovalor aufgrund des bisher sehr hohen Preises jedoch nicht gesorgt haben. Mit einer drastischen Preissenkung zur ISH 2015 sollen jetzt auch weniger technikvernarrte Käuferschichten angelockt werden. Darüber hinaus wurde auf dem Stand von Viessmann die Hexis Galileo 1000 N Brennstoffzelle ausgestellt, die nach 8 Jahren im Testbetrieb jetzt ebenfalls erhältlich ist.

Viessmann Vitovalor 300-P auf der HMI 2013 (Bild: Louis-F. Stahl)

Viessmann Vitovalor 300-P auf der HMI 2013

Schleppende Markteinführung
Mit der Vorstellung des Vitotwin in 2011 begann auch die Zusammenarbeit von Viessmann und Panasonic, um ein Nano-BHKW auf Basis einer PEMFC (Proton Exchange Membrane Fuel Cell / Protonenaustauschmembran Brennstoffzelle) für Ein- und Zweifamilienhäuser zu entwickeln. Dem Panasonic-Brennstoffzellenmodul stellt Viessmann im System „Vitovalor 300-P“ einen 19 kW Spitzenlast-Gas-Brennwertkessel sowie einen Pufferspeicher mit 170 Liter und einen Trinkwasserspeicher mit 46 Liter in einem kompakten Standgehäuse zur Seite. Panasonic hatte bereits vor über zehn Jahren mit der Entwicklung eines PEM-Brennstoffzellensystems begonnen. Seit 2009 ist die erste Generation des Systems unter dem Namen „Ene-Farm“ auf dem japanischen Markt erhältlich. Nach Überarbeitungen des Gerätes in 2011 und 2013 ist Panasonic mit über 35.000 verkauften Einheiten nach eigenen Angaben mittlerweile Marktführer in diesem Sektor. In Deutschland wurden seit der Markteinführung vor einem Jahr jedoch weniger als 100 Systeme vom Typ Vitovalor 300-P verkauft, wie Viessmann-Mitarbeiter der BHKW-Infothek auf der ISH 2015 verrieten.


10. BHKW-Info-Tage: Viessmann Vitovalor 300-P mit Brennstoffzelle von Panasonic

Drastische Preissenkung für die Vitovalor 300-P
Zur Produktvorstellung vor zwei Jahren gingen die beiden Kooperationspartner noch davon aus, dass in Europa bis zum Jahr 2020 eine fünfstellige Zahl an Brennstoffzellen-BHKW installiert wird. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, gab Viessmann zur ISH 2015 eine deutliche Preissenkung bekannt: Das Gesamtsystem Vitovalor ist ab sofort zu einem Listenpreis von 19.500 Euro erhältlich. Viessmann verspricht darüber hinaus eine Lebensdauer der Brennstoffzelle von mehr als 60.000 Stunden und bietet dem Fachhandwerk Garantieverträge mit bis zu 10 Jahren für rund 200 Euro pro Jahr an. Endkunden können wiederum einen Vollwartungsvertrag beim lokalen Handwerk abschließen, so dass der Endkundenvollwartungspreis nach Einschätzung der BHKW-Infothek bei rund 300 Euro liegen wird.

Keine direkte Garantie vom Hersteller für Endkunden
Problematisch ist bei einer Vertragskonstellation von Vollwartungsverträgen, die eine Funktionsgarantie einschließen, mit zwischengeschaltetem Handwerk ist nach Einschätzung der BHKW-Infothek jedoch grundsätzlich, dass das Insolvenzrisiko lokaler Handwerksbetriebe deutlich höher ist, als das eines großen Heiztechnikanbieters. Erst kürzlich hat Vaillant daher beschlossen, wieder direkt Vollwartungsverträge für Endkunden anzubieten, um den Endkunden auch bei einem Ausfall lokaler Handwerksunternehmen langfristig größtmögliche Sicherheit zu garantieren. [Update von 26. März 2015: Markus Dönges, Leiter Produkt-Sales-Management bei Viessmann, teilte gegenüber der BHKW-Infothek mit, dass Viessmann bewusst an dem Weg über den Fachhandwerker festhalte. Nur so könne aus Sicht von Viessmann gewährleistet werden, dass der Endkunde einen schnellen und kompetenten Service einschließlich der Regelwartung aus einer Hand erhalte. Viessmann biete über den Fachhandwerker eine Funktions- und Leistungsgarantie über einen Zeitraum von 10 Jahren an, die sicherstelle, dass das Gerät in den ersten 10 Jahren oder 60.000 Betriebsstunden funktioniere und die Degradation des Brennstoffzellenstapel 15 Prozent nicht übersteige.]

Höhere Förderung durch das BAFA
Die technischen Daten der Vitovalor 300-P versprechen 750 Watt elektrische Leistung ab einer Heizleistung von einem Kilowatt mit einem elektrischen Wirkungsgrad von 37 Prozent und einem Gesamtwirkungsgrad von 90 Prozent. Damit qualifiziert sich die Vitovalor 300-P entsprechend der zum 1. Januar 2015 novellierten Richtlinie zur Förderung von KWK-Anlagen bis 20 kWel (Mini-KWK-Impulsprogramm) nicht nur aufgrund der weggefallenen 300 Liter Pufferspeicher-Mindestanforderung für die Grundförderung in Höhe von 1.900 Euro, sondern auch für die Bonusförderungen “Wärmeeffizienz” und “Stromeffizienz”, so dass die Inanspruchnahme der BAFA-Förderung Käufern des Vitovalor 300-P stolze 3.515 Euro einbringen kann. Zusammen mit der deutlichen Preissenkung des Vitovalor wird das Brennstoffzellensystem ab sofort deutlich wirtschaftlicher und dürfte damit auch Käuferschichten erreichen, denen es weniger um die Anschaffung von Hochtechnologie, sondern einfach nur um die Auswahl eines wirtschaftlichen und zugleich ökologischem Heizsystems geht.

ISH 2015: Viessmann Hexis Galileo 1000 N

ISH 2015: Hexis Galileo 1000 N

Hexis Galileo 1000 N Verkaufsstart
Der mittlerweile ebenfalls zur Viessmann-Gruppe gehörende Brennstoffzellenhersteller Hexis setzt bei seinem Galileo 1000 N nicht wie die Vitovalor auf eine PEM-Brennstoffzelle, sondern auf die SOFC-Technik – noch dazu in einem eher ungewöhnlichen kreisrunden Stackdesign. Die Abkürzung SOFC steht für “Solid Oxide Fuel Cell”, wobei diese Zellen im deutschsprachigen Raum auch als “Festoxid-Brennstoffzellen” bezeichnet werden. Die SOFC gehören zur Kategorie der Hochtemperatur-Brennstoffzellen, welche bei einer Betriebstemperatur von 650 bis 1.000 °C arbeiten. Diese hohen Temperaturen ermöglichen im Gegensatz zu PEM-Brennstoffzellen die Verwertung von Erdgas ohne aufwändiges Reforming, denn das Reforming von Erdgas zu Wasserstoff und Kohlenmonoxid findet dank der hohen Betriebstemperaturen direkt in der Brennstoffzelle zusammen mit der eigentlichen elektrochemischen Reaktion zur Stromerzeugung statt. Der Schweizer Brennstoffzellenentwickler Hexis erprobte das bereits vor 8 Jahren vorgestellte Modell Galileo 1000 N, wie auch zuvor das Modul HXS 1000 Premiere, bisher ausschließlich in geförderten Feldtests wie Callux und ene.field. Mit dem Einstieg von Viessmann bei Hexis scheint sich das Unternehmen jedoch mittlerweile in Richtung Marktreife zu bewegen und stellte auf der ISH 2015 nicht nur das Galileo 1000 N mit Viessmann Logo vor, sondern verkündete darüber hinaus, dass nach über 250 im Rahmen von geschlossenen Feldtests erprobten Geräten die Brennstoffzellenheizung von Interessenten jetzt auch ganz regulär käuflich erworben werden kann.


ISH 2015: Hexis Galileo 1000 N auf dem Stand von Viessmann

Die Galileo 1000 N im Detail
Bereits seit 1991 forscht das bei der Sulzer AG entstandene Projekt Hexis an der Entwicklung eines Brennstoffzellen-BHKW auf Basis der SOFC-Technik. Gleichwohl die technischen Daten des Galileo 1000 N seit 2010 nahezu unverändert sind, haben sich Feldtestpartner gegenüber der BHKW-Infothek in den letzten Jahren zunehmend positiver über das Gerät geäußert. Eine Besonderheit ist neben dem runden Stackdesign auch der ausschließliche Betrieb der Brennstoffzelle in den Wintermonaten. Die Warmwasserbereitung hingegen wird in den Sommermonaten ausschließlich vom Spitzenlastbrenner übernommen, während die Brennstoffzelle in einen Sommerschlaf verfällt. Erst wenn zum Herbst hin wieder Heizenergie abgerufen wird, startet die Steuerung automatisch den Brennstoffzellenbetrieb. Trotz der Sommerpause soll die Brennstoffzelle in der Regel auf über 5.000 Betriebsstunden pro Jahr kommen, verspricht Hexis-Sprecher Volker Nerlich im Gespräch mit der BHKW-Infothek auf der ISH 2015. Die elektrische Leistung der Galileo 1000 N ist gegenüber der Vitovalor 300-P zudem mit 1 kW geringfügig höher. Demgegenüber steht aber auch ein deutlich höherer Wärmeoutput von 1,8 kW bei einem Gesamtwirkungsgrad von 95 Prozent. Mit seinem 20 kW Spitzenlastbrenner kann das System Galileo 1000 N insgesamt 22 kW Heizleistung bereitstellen.

Günstiger Einführungspreis
Der Listenpreis der Galileo 1000 N beträgt rund 19.000 Euro. Vollwartungsverträge mit Betriebsgarantie werden nur für einen Zeitraum von 7 Jahren ab Installation für 470 Euro im Jahr angeboten. Wie auch die Vitovalor 300-P ist das System Galileo 1000 N beim BAFA für das Mini-KWK-Impulsprogramm gelistet, erfüllt ebenfalls die Anforderungen für beide Bonusförderungen und ist damit für eine Förderung in Höhe von bis zu 3.515 Euro qualifiziert. [Update vom 31. März 2015: Hexis hat der BHKW-Infothek korrigierte Preise für den deutschen Markt mitgeteilt. Die im vorstehenden Text genannten Preise wurden entsprechend ersetzt.]

Brennstoffzellenfertigung bei Hexis (Quelle: Hexis Unternehmensfilm, YouTube)

Brennstoffzellenfertigung bei Hexis
(Quelle: Hexis Unternehmensfilm, YouTube)

Der Kunde hat die Wahl
Da die Garantieverträge für das in der Anschaffung geringfügig günstigere System Galileo 1000 N auf 7 Jahre beschränkt sind und diese Vollwartungsangebote zugleich teurer sind als bei der Vitovalor 300-P, dürfte die Vitovalor nach Ansicht der BHKW-Infothek das interessantere Brennstoffzellensystem aus dem Hause Viessmann sein. Unabhängig von einer rein wirtschaftlichen Betrachtung unter Berücksichtigung der Garantiezeiträume, wird der Stack des Vitovalor von Panasonic in Japan seit Jahren im industriellen Maßstab in großen Serien gefertigt, wohingegen die Fertigung bei Hexis noch einzeln in Handarbeit erfolgt, was prinzipiell höhere Fertigungstoleranzen bedingen dürfte. Durch die Kooperation mit dem PEMFC-Spezialisten Panasonic und die Beteiligung an der auf die SOFC-Technik ausgerichteten Hexis AG sichert sich Viessmann jedoch Kompetenz sowohl im Bereich der SOFC- als auch der PEMFC-Technologie und hat somit die Möglichkeit bei der zukünftigen Entwicklung beider Brennstoffzellen-BHKW auf diejenige Technologie zu setzen, die sich mit der fortschreitenden Entwicklung als die Bessere herausstellen wird. (lfs)

Mehr: Alle Artikel der BHKW-Infothek zur Viessmann Vitovalor 300-P
Mehr: Meldungen der BHKW-Infothek zu den Brennstoffzellen von Hexis

 

17 Kommentare zu ISH15: Preisrutsch der Viessmann Brennstoffzelle Vitovalor 300-P und Markteinführung der Hexis Galileo 1000 N

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  3. Volker Nerlich, HEXIS sagt:

    Die Aussage zum Preis muss ich leider korrigieren. Der Listenpreis des Brennstoffzellen-Heizgerätes Galileo 1000 N beträgt rund 19.000 Euro ohne MwSt.. Der Vollwartungsvertrag, genannt Betriebsgarantie, kostet für einen Zeitraum von 7 Jahren ab Installation für 470 Euro pro Jahr.

    Galileo 1000 N wird idealer Weise im Gebäudebestand mit einem Wärmebedarf von 15’000 bis 35’000 kWh/a eingesetzt. Vitovalor 300-P im Neubau mit einem Wärmebedarf von bis zu 15’000 kWh/a.

  4. Joachim Wanke sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren, können Ihre Brennstoffzellengeräte auch mit Flüssiggas betrieben werden?
    Mit freundlichem Gruß
    Joachim Wanke

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  7. trikarinn sagt:

    Hello.
    is the list price 19500EUR of Vitovalor with VAT?

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  9. Tinker Bell sagt:

    Bitte beachten Sie, dass Endverbraucherpreise in Deutschland gesetzlich grundsätzlich brutto, d.h. inkl. der MwSt. anzugeben sind, auch wenn Sie im Text versuchen, das mit ca. zu relativieren. Der derzeitige MwSt.satz beträgt 19%, somit muss also ca. 1/5 des augführten Preises oben aufgeschlagen werden, was hier annähernd 4000,– € ausmacht.
    Schönrechnen verwirrt hier unnötig und lässt vermuten, das dieses Prinzip auch an anderen Stellen angewandt wurde; daher bitte vor Investition genau prüfen!

    • BHKW-Infothek sagt:

      Sie liegen hier einem Missverständnis auf: Die BHKW-Infothek ist publizistisches Angebot einer BHKW-Betreiber-Interessengemeinschaft und kein Anbieter von Produkten. Wir müssen nichts schön rechnen und erst recht nichts verkaufen. Branchenüblich verstehen sich die von Heiztechnikherstellern kommunizierten Listenpreise zuzüglich Umsatzsteuer, ggf. Lieferung sowie Zubehör. Welchen Preis Installateure tatsächlich bezahlen, ist maßgeblich von deren Rabattstaffel abhängig und welche Preise die lokalen Anbieter wiederum in deren Angebote für BHKW-Interessenten (Endkunden) schreiben, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ohne konkrete Einzellfall-Angebote lassen sich aber nur Listenpreise vergleichen – und genau die verwenden wir. /lfs

  10. Dr. Hans Pannwitz sagt:

    SOFC soll nur eine Betriebsstunden Lebensdauer von 16 000 h haben, d. h. Austausch der Zelle nach
    ca. 3 Jahren Betrieb. Bei einem Listenpreis von Galileo von ca. 19 000 € plus VAT rechnet sich die
    Investition trotz Förderung durch KfW von ca. 3 500 € (Wartungsvertrag nur 7 Jahre!) nicht. Der
    Warmwasserkessel ist auch nicht im Listenpreis enthalten. Die Kosten für die Feststoffoxidzelle sollen
    bei ca. 20 % des Gerätepreises liegen. Ein Spitzenlastbrenner im Galileo 1000 dürfte bei ca. 6 000 € liegen. Also ist das System Galileo 1000 für einen Endkunden nicht in die engere Wahl zu ziehen. Die Preisentwicklung bleibt abzuwarten und die Betriebstunden der SOFC müssen deutlich angehoben werden. Nur so kann eine Marktrelevanz erreicht werden. Die PEM Brennstoffzelle im Vitovalor hat 60000
    Betriebstunden Nutzungsdauer und etwa gleichen System-Listenpreis!

  11. Kermit sagt:

    durch den heutigen Trend zu wärmegedämmten Häusern sinkt der Heizbedarf drastisch.
    Man benötigt kleinste Leistungen. Wirtschaftlich ist das nur bei geringen Investkosten.
    Die hohen Wartungskosten liegen im Bereich der Brennstoffkosten meines Passivhauses.
    Die teure Brennstoffzelle im Sommer abzuschalten ist absolut sinnbefreit, da es keinen return of investment in der Zeit liefert.
    Teure Technologie bezahlt, die noch nicht mal in Betrieb ist.
    Die unwirtschaftliche Technologie ist geeignet für Nerds und technisch nicht geeignet für Niedrigstenergiehäuser.
    Viessman zweifelt offensichtlich selber dran, ansonsten würde man nicht mehrere Strategien verfolgen.
    Anstatt Fördergeldern und Lobbyarbeit wie diesem Artikelchen (Nebelkerzen „günstiger Preis“) sollte die Industrie erst mal ein wirtschaftliches Konzept entwickeln, was dem Kunden maximal nützt.
    Für mein Passihaus war die simple Gastherme mit kleinem Puffer das wirtschaflichste Konzept. Luft-WP im Vergleich zu ineffizient (besonders WW-Betrieb und wenns kalt wird) und teurer im Invest, Sole-WP noch unwirtschaftlicher.

    • Rettlinger sagt:

      Passivhaus. Über andere schimpfen und dann Passivhaus. Wahrscheinlich noch mit den Drecks Polystyrol gedämmt. Sehr vorbildlich.

      • Harald Urban sagt:

        Sehr geehrter Herr Rettlinger,

        ein sehr unschöner Kommentar. Grundsätzlich hat Kermit recht! Welches Dämmsystem er nutzt ist ein anderes Thema steht hier aber nicht zur Diskussion und ist auch nicht aufgeführt.
        Wobei sie in dem Sinne auch recht haben, dass EPS durchaus kritisch zu sehen ist.

        MFG HUn

  12. Michael Weigel sagt:

    Meiner Meinung nach sind Geräte dieser Art für den wirtschaftlich denkenden Endkunden nach wie vor völlig uninteressant. Auf der ersten ISH die ich besuchte habe (ca. 16 Jahre her) war das Thema Brennstoffzelle besonders bei Vaillant ganz groß aufgehängt. Aus der vollmundig angekündigten Markteinführung ist auch Jahre danach nichts geworden. Zwischenzeitlich steckten die großen Hersteller (besonders Viessmann) sehr viel Geld in die Entwicklung entsprechender Produkte. Ja es gibt sie nun, aber welchen Nutzen habe ich davon als Kunden? Ich sehe die Brennstoffzelle nach wie vor ausschließlich interessant als Anwendung für autarke Energiewandlung (Schiffe, abgelegene Häuser, Weltraumstationen, etc.). Sofern der Gesetzgeber nicht massiv eingreift, oder Öl und Gas auf „natürlichem Weg“ extrem teuer werden, hat diese Technik im Heiztechnikmarkt keine Chance.

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